Der richtige Standort – woran man einen guten Platz erkennt
Frequenz, Sichtbarkeit, Strom – was einen guten Automaten-Standort ausmacht.
Der Standort entscheidet über Erfolg oder Misserfolg eines Automaten. Ein gut platzierter Getränkeautomat kann monatlich mehrere Hundert Euro abwerfen, ein schlecht platzierter kaum die Stromkosten decken.
Wichtigste Faustregeln
**Frequenz schlägt Nische.** Ein Automat an einer vielbefahrenen Kreuzung verkauft mehr als ein identisches Gerät im versteckten Hinterhof. Mindestens 50 Passanten täglich sollte ein guter Standort bringen.
**Sichtbarkeit ist alles.** Automaten, die man erst suchen muss, werden nicht gefunden. Der Weg muss klar sein, Beschilderung vom Auto aus lesbar.
**Strom ohne Diskussion.** Kläre vorab, welcher Anschluss vorhanden ist (Steckdose reicht meist für kleine Geräte), wer die Kosten trägt und ob der Automat auch nachts ans Netz darf.
Standorttypen im Überblick
| Standort | Eignung | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Bauernhof / Hofeinfahrt | Sehr gut für Hofautomaten | Eigene Fläche, kein Vertrag nötig |
| Supermarkt-Parkplatz | Gut für Getränke, Snacks | Oft Mietpflicht, Wettbewerb |
| Gewerbegebiet | Gut für Kaffee, Snacks | Mittagsspitzen, Montag–Freitag |
| Bahnhof / Bushalt | Sehr gut | Hohe Frequenz, teurer Mietpreis |
| Ländliche Kreuzung | Gut für Hofprodukte | Wenig Wettbewerb, Stammkunden |
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